Goetheanistisches Konservatorium und  Waldorfpädagogische Akademie

Das Goetheanistische Konservatorium gliedert sich in die Abteilungen:

  • Gesang und Kunst
  • Sprachgestaltung und Darstellende Kunst
 

Die Waldorfpädagogische Akademie gliedert sich in die Abteilungen:

  • Waldorfpädagogik und Heilpädagogik
  • Erwachsenen- und Publikumsbildung

 

GA_232_7.12.1923.jpgDie Schule will Pädagogen oder Künstlern eine berufsbegleitende und studienbegleitende Ausbildung in Waldorfpädagogik oder Kunsterziehung bieten. Sie will Kenntnisse und Fähigkeiten auf diesem Gebiet verbreiten und damit einem Bedarf in der Ausbildung von Lehr- und Erziehungskräften entsprechen. Durch Weckung von Fähigkeiten für lehrende und erziehende Aufgaben und des Bewusstseins für kreatives und gestaltendes Wirken im pädagogischen und künstlerischen Sinne will sie zur Entwicklung der Pädagogik beitragen.

Die Abteilung für Sprachgestaltung und Darstellende Kunst und die Abteilung für Gesang und Musik wollen der systematischen Weckung künstlerischer Fähigkeiten dienen. Durch die zwei Fächer sich ergänzend und gegenseitig befruchtend, zieht sich das goetheanistische Prinzip. Von Laut und Klang oder der entsprechenden Grundbewegung ausgehend, wird unter Zuziehung des Bewusstseins für das, was in der Übung geschieht, eine umfassende Durchbildung im seelischen und organischen Bereich bewirkt, bis der Schüler je nach Mitarbeit und Anlage zu selbständigen Gestaltung darstellender Werke befähigt ist

Die Schule möchte in diesem Sinne den darstellenden und Bühnenkünsten neue Impulse geben und einem Sprach-, Stimm- und Ausdrucksverfall entgegenwirken. Soweit möglich und Mitarbeit vorhanden, soll der Schüler in dem gewählten Hauptfach mit Ergänzung durch die Nebenfächer bis zur Bühnenreife gebracht werden.

Die höchste künstlerische Reife wird auch dann angestrebt, wenn der Schüler in rein akademischen Absichten und nicht für Berufszwecke ausgebildet werden will. Die Schule will somit auch ein Zentrum höchster Geschmacks- und Publikumsbildung sein.